Sonntag, 27. Mai 2012

27. Neues Gemälde

Ich, die Oberpinselpfote, war auch wieder fleißig und hab meinem Namen ein weinig Ehre gemacht:
Ein neues Doppelportrait ist heute fertig geworden: 

Tadaaaa ;)
Mehr gibt es auf meiner Homepage "La Vida Colorista" (Menüleiste)

Freitag, 25. Mai 2012

25. Ein geheimes Geheimnis

Heute gehts der Punktedame schon viel besser! Der ständige Eiterausfluss ist fast ganz weg, nur ab und zu bildet sich noch ein Klümpchen, welches aber nicht mit dem gestrigen Zustand vergleichbar ist. ;)

Da sie heute wieder besonders Fotogen war, möchte ich euch mal ihr kleines Geheimnis zeigen. Versteckt, unter ihrem Klappohr:

Zwar nicht "am rechten Fleck", aber trotzdem schön: ein Herzchen. ;) Eines am rechten Fleck hat sie natürlich trotzdem noch ;)
Love is at the Dalmatian!

Donnerstag, 24. Mai 2012

24. Tierarztbesuch

Klein Nilchen hat seit heute morgen eine Bindehautentzündung.
Also haben wir heute den halben tag in Bus und Bahn verbracht, auf der Suche nach einem Tierarzt, der geöffnet hatte.
Wir sind dann auch fündig geworden. Und wow.... Ich weiß ja, dass ein Tierarztbesuch teuer ist. Aber trotzdem hat es mich wieder umgehauen. 60€ haben wir dagelassen.
Aber solange es den Vierbeinern gut geht ;)


24. Eine Geschichte...

Heute habe ich eine Geschichte herausgesucht, die zum Nachdenken anregen soll. Es gibt so viel, was man in der Hunderziehung falsch machen kann. Aber diese Fehler liegen dann nie beim Hund, sondern immer am Menschen, der für den Hund verantwortlich ist.
Immer wieder hört/ man Geschichten, über "Bestien", die ohne jeglichen Grund auf Menschen losgehen.
Das ist Schwachsinn... ein Hund handelt nicht grundlos!
Wie oft werden Hunde nach selbigen Geschichten abgegeben, oder gar zur Euthanasie freigegeben, ohne nach Hilfe zu suchen, ohne nach dem Hintergrund zu fragen, ohne einen Ausweg zu suchen....

Angeregt durch eine andere Hundehalterin, möchte auch ich dazu beitragen klar zu machen, dass es nicht nur Sonnenschein gibt, wie es vielleicht auch auf meiner Seite den Anschein macht.
Die Anschaffung eines Hundes sollte mehr als gut überlegt sein, denn man muss viel Zeit, Geduld und vor allem Liebe in die Tiere investieren.
Man trägt Verantwortung, der man sich in jedem Fall bewusst sein muss!

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Link
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Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist in Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...
Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.
Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.
„Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!“, hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.
Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...
Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mit eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...
Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. „Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!“, brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...
Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: „HUND ZERFLEISCHT KIND!“ In den Artikeln wird es heißen: „Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht...“ Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.
Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten. Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...
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Ich schrieb diese Geschichte, weil mich die Aussage eines Tierarztes nicht mehr losließ, derzufolge vor einiger Zeit tatsächlich ein Hund mit annähernd 100 Tackerklammern im Ohr zum Einschläfern in seiner Praxis abgegeben worden sein soll. Der aufgebrachte Vater hatte empört erklärt, der Hund habe „ohne jeden Grund“ das Kind der Familie gebissen. Laut Aussage des Tierarztes, waren sich die Eltern keiner Schuld bewußt. Sie sahen die alleinige Schuld beim Hund. Das Kind wurde glücklicherweise nur leicht verletzt - die Wunde war nach wenigen Tagen ohne Narbe verheilt. Der Rest der Geschichte ist frei erfunden, Ähnlichkeiten mit wahren Begebenheiten sind rein zufällig. Sie ist diesem Hund gewidmet.

Lydia Schweigert

Mittwoch, 23. Mai 2012

23. Kurzer Colmnitztrip

Mal wieder haben wir einen Tag bei meiner Mama verbracht.
Und da es im schönen Colmnitz so tolle Motive gibt, hab ich mich auch gleich wieder auf Fotosafari begeben. Wohl mehr, um zu üben, aber auch des Spaßes wegen ;)

Das Gras ist so wahnsinnig hoch....
Da kann selbst so ein großes Dalmimädchen nur durch Hopserlauf vorwärts kommen
Nach einem 5-Minutenlauf im selbigen Gras, sieht ein Chihuahua so aus.
Abby mit Düsenantrieb hinterher. Sie kann schon nicht mehr rennen, nur noch fleigen.
"Hehe, die lahme Chiente kommt nicht hinterher"
"Ich kann nichts dafür, dass ich so langsam bin! Das Wasser macht mich schwerer und langsamer!"

Kleiner, nasser Chihuahua
Hundehürdenagility

" Was soll das heißen, dass ich wie ein Müllschlucker aussehe?"
Abby: "Los, rück das Flugobjekt raus!"
Keine Chance gegen Karateabby... Aber Anila hat nur für das Flugobjekt Augen. Klar, bei so einem Wurzelstück wird jeder schwach :D
"Frauchen, hilf mir! Ich will das Ding!"
"Menno... ich will aber...!"
Noch mehr von der s/w-Sorte
"Ihr seid ja kleine Kühe"
"Bloß nicht nach hinten schauen, Abby! Die fressen uns sonst!"
"Jetzt rutscht doch mal, ich will die Alien-Kühe auch sehen!"
"Machts gut.... Dabei wollten wir euch doch nur knutschen"
"Zum Glück sind wir entkommen!
"Und jetzt sorge ich dafür, dass mein Fell eine wundervolle Bräunung bekommt!"
"Was willst du doofes machen?"
"Heheheheheeeee.... ich besorg mir lieber Spielzeug... Guckt Frauli?"
"Yeear, ich mach dich platt, du Maisdings"
"Jetzt bin ich ein Schokonasendalmi!"
"Frauchen, hör auf, mich zu fotografieren, wenn ich so desgestylt  bin!"
"Kleine Schwester von Frauli..... Hilf mir! Alle sind gemein!"
"Dabei bin ich doch trotzdem noch unwiderstehlich!"
"Okay, ich schäme mich.... "
"Wegen dem bisschen Dreck"
"hahahahaaaa, Abby sieht so ulkig aus!"
Poweranila beim Sprung über.... hm, was eigentlich? Eine Rinne... Metertief, sag ich euch.... ;)
Bei Abby sieht das dann doch alles tiefer und größer aus

"Mist, da war ja doch Wasser!"
Neue Bewohner im Entengehege

Den Herren kennen wir schon
mit seiner Liebsten. Ich will so eine Mandarinenente!!!
Bachstelzchen
Akelei... die ist wohl mal aus Mamas Garten entkommen ;)
Das Sorpresalein

und jetzt: ausruhen ;)